Espressomaschine mit Siebträger oder Vollautomat?

Viele Menschen trinken und geniessen zu allen Zeiten des Tages unterschiedliche Kaffeezubereitungen. Begann man vor 50 Jahren damit, den Kaffee per Hand aufzugießen, übernahm später die Filtermaschine die Arbeit.

Für vollmundiges Aroma und perfekten Geschmack musste man sich in gute Cafés begeben. Heute gibt es für jeden Siebträgermaschinen und Vollautomaten zu kaufen.

Ob der Espresso oder der Cappuccino, einige Maschinen sind wahre Alleskönner und nehmen dem Nutzer Arbeit ab. Mit welchen der beiden Geräten bekommt man eigentlich den besten Kaffee? Für wen ist welche Maschine am Besten geeignet?

Unterschiede von Siebträgermaschine und Vollautomat

Siebträger-Espressomaschine


Ein Sieb nimmt das gemahlene Kaffeepulver auf und wird mittels eines Bajonettverschlusses geschlossen. Einige dieser Maschinen verfügen über eine integrierte Kaffeemühle, bei den meisten Geräten ist eine zusätzliche Mühle erforderlich. Der Espressomaschine Vergleichstest von Siebland zeigt hier die besten Modelle.

Bei guten Maschinen hat man die Möglichkeit, die Wassertemperatur dem gewünschten Ergebnis anzupassen. Bei allen Siebträgermaschinen wird der Kaffee durch Druck in das Sieb gepresst und nach Einstellungszeit gebrüht.

Um bei einer Siebträgermaschine ein gutes Ergebnis zu erzielen, sollte man sich die Mühe machen, über Kaffeesorten, Pulvermenge, Mahlgrade, Drücke, Brühzeiten und Wassertemperatur informiert zu sein.
Die Kaffeeherstellung mit einer Siebträgermaschine sorgt bei Kenntnis der Materie zu einem perfekten Kaffeegenuß.

Kaffeevollautomaten


Der Vollautomat regelt alles alleine. Die Kaffeemühle ist integriert. Mahlgrad, Stärke und Wassermenge können eingestellt werden. Auf Knopfdruck übernimmt die Maschine den Rest. Anpressdruck und Wassertemperatur werden von der Maschine geregelt und können nicht eingestellt werden.

Der Kaffee dieser Maschinen ist gut, aber reicht nicht ganz an die Ergebnisse der Siebträgermaschine heran.

Vorteile und Nachteile der beiden Maschinen


Aus der Funktionsweise lässt sich erkennen, das die Siebdruckmaschine gegenüber dem Vollautomaten weniger für Menschen geeignet ist, die schnell den Knopf drücken und ihren Kaffee ziehen wollen.
Beim Kauf einer Siebträgermaschine sollte man sich mit der Materie der Kaffeezubereitung beschäftigen wollen, sonst bleibt das Ergebnis halbherzig und unzureichend.

Beachtet man alle zur Kaffeezubereitung wichtigen Komponenten und macht sich die Mühe viel über die Kaffeezubereitung zu erfahren, ist die Maschine eine gute Wahl.

Wer schnell seinen Kaffee geniessen möchte und sich keine Gedanken über die dazugehörigen Handgriffe machen will, der greift zum Vollautomaten. Einmal auf die persönlichen Wünsche eingestellt, muss man nur noch einen Knopf drücken und der Kaffee kommt in die Tasse.

Da eine Kaffeemühle integriert ist, werden diese Maschinen häufig mit Bohnen bis unter den Rand gefüllt. Man muss sich nicht so oft kümmern. Kaffeebohnen verlieren an der Luft ihr Aroma. Die Hitze, die die Maschine ständig erzeugt, sobald sie angeschaltet ist, beeinflusst das Aroma ebenfalls negativ. Der Kaffee ist gut, aber einen perfekten Kaffee sollte man nicht erwarten.

Fazit


Für welche Maschine man sich entscheidet, bleibt jedem überlassen. Wenn es schnell gehen soll, lohnt sich der Vollautomat, Wer vollen Genuss erwartet und etwas Zeit investiert, für den lohnt sich die Siebdruckmaschine.
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So funktioniert eine Espressomaschine mit Siebträger

Eine Espressomaschine mit Siebträger ist in der Regel ein Halbautomat. Der Siebträger ist die abnehmbare Vorrichtung der Espressomaschine, in die der gemahlene Kaffee gegeben wird. Soll das Kaffeepulver für den Espresso frisch gemahlen werden, braucht man eine separate Kaffeemühle. Wer sich ein professionelles Gerät zulegt, kann damit oft aber auch eine eingebaute Kaffeemühle gebrauchen.

Die Funktionalität der Siebträger Espressomaschine kurz erklärt

Der abnehmbare Siebträger ist charakteristisch für die Siebträger Espressomaschinen. Um einen idealen Genuss zu erhalten muss die Temperatur des Wassers passen, weshalb der Siebträger und der Brühgruppenkopf meist aus Messing angefertigt sind, welches die Temperatur ideal hält. Der Siebträger wird mit der benötigten Menge an Kaffeepulver befüllt. Wurde der Siebträger in der Maschine befestigt, kann man mit dem Brühen beginnen. Kleine Espressomaschinen verfügen oft über unzählige Regulierungsoptionen, die dem Anwender Optionen geben, den gebrühten Espresso anzupassen und ideal den eigenen Geschmack zu erzielen. Man kann bei der Espressomaschine mit Siebträger durch unterschiedliche Einstellungen die Qualität des Espressos entscheidend verändern. Man kann sowohl die Kaffeemenge als auch die Kompression des Kaffeepulvers einstellen. Außerdem kann der exakte Mahlgrad eingestellt werden und wie lange gebrüht wird. Ebenfalls die Brühtemperatur kann abgestimmt werden. Will man einen fantastisch cremigen Espresso herstellen, nutzt man bei der Brühzeit einen Wert von in etwa 25 Sekunden. Wer ein wenig Übung hat, kann so mit den Regulierungsoptionen den verwendeten gemahlenen Kaffee genau abstimmen um den Brühvorgang zu optimieren. Dies ist ein bedeutender Pluspunkt gegenüber den Vollautomaten, da auf diese Weise unterschiedliche geschmackliche Charakteristiken des Espressos erzeugt werden können.

Der Aufschäumer als Feature an der Espressomaschine mit Siebträger

Einige Modelle der Espressomaschinen mit Siebträger haben einen eingebauten Milchaufschäumer, der eine externe Zugabe von Milch überflüssig macht, wie auch das Aufschäumen mit einem manuellem Gerät unnötig ist. Man hat zu diesem Zweck unterschiedliche Vorgehensweisen:
  • Verfügbar als Zusatzausstattung bei Espressomaschinen mit Siebträger
  • Mit Induktionserhitzung
  • Aufschäumen kalter Milch
  • Entfernbarere Vorrichtung zum Aufschäumen
  • Vorrichtung, die entfernbar ist, zum Erhitzen
Man sollte sich gut überlegen, ob man sich eine Siebträger Espressomaschine mit Aufschäumer kaufen soll. Der integrierte Aufschäumer ist mit Sicherheit eine angenehme Ergänzung der Espressomaschine mit Siebträger.

Perfekt geniessen

Häufig hat man bei Espressomaschinen für Zuhause auch ein Druckventil im Siebträger, das Cremaventil genannt wird. Dieses sehr lange haltbare Magnetventil lässt erst dann erhitztes Wasser durchlaufen, wenn ca. zehn bar Kompression generiert wurden. Dadurch wird direkt ein möglichst starker Druck generiert, damit der Espresso auch sicher eine köstliche Cremaschicht hat.. [Read more…]